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Compliance


ein Stück Unternehmenskultur, über welches niemals mehr gesprochen und geschrieben wurde als heute!

Leider wurde auch niemals weniger danach gelebt als heute!

Somit könnte dieses Wort ein Sinnbild für die Veränderung der Gesellschaft und deren Wertebewusstsein darstellen.
In Bezug auf unsere Branche ist hinlänglich bekannt, dass sich sowohl die Kep-Dienstleister in der Regel einer Kette von Subunternehmern bedienen als auch Speditionen.

Dies ist grundsätzlich ein normaler Vorgang und historisch gewachsen.

Grundsätzlich organisiert der Spediteur den Transport und bedient sich sodann des Frachtführers, welcher die LKW
unterhält.

Diese Dienstleistungskette gibt es seit vielen Jahrzehnten und ist an sich nicht zu bemängeln.

Schwierig wird es, sofern- wie nach dem EU-Beitritt Rumäniens, Bulgariens, Lettlands etc. - LKW-Unternehmer den Markt betreten, welche völlig andere Kosten- und Organisationsstrukturen sowie deutlich andere Rechtsauffassungen unterhalten.

Es gelten in diesen Ländern andere arbeitsrechtliche Vorgaben sowie deutlich geringere Mindestlöhne.

In dieser Folge werden vom Markt LKW-Frachten auf dem Preisniveau dieser Länder erwartet; der Verlader sucht naturgemäß zunächst nach dem günstigsten Preis, verschliesst jedoch zunehmend die Augen vor den negativen Begleiterscheinungen desselben- ein Procedere, das sich in den Unternehmen leider zunehmend zeigt.
So werden hier Feinheiten ignoriert, die kaum mehr kontrollierbar sind wie die Einhaltung des deutschen Mindestlohns bei Beschäftigung in Deutschland.

In diesem Zusammenhang ist ein Bericht des ZDF recht interessant, wobei hier nur ein Themenbereich angeschnitten wird.


Wieso werden Fahrer in Litauen zum Teil bar bezahlt , bzw. erhalten Ihren Lohn gar nicht, sofern sie einer Disziplinierungsmaßnahme unterworfen werden?

Dies wäre nach deutschem Arbeitsrecht nicht möglich, jedoch ebenso wenig in anderen west- und südeuropäischen Ländern.

Die Frage der Barzahlung ist interessant; insbesondere im Hinblick auf die Bemühungen der EU, die Geldwäsche einzudämmen.

Es stellt sich uns die Frage, warum riesige Transportflotten aufgebaut werden in einem Markt, welcher an sich bereits gesättigt ist.

Der Bericht des ZDF zeichnet bereits ein interessantes Bild, welches jedoch um viele Facetten erweitert werden kann:

- süd-osteuropäische LKW-Flotten mit AD-Blue Abschaltung

- Tachomanipulationssoftware etc.


Zu diesen Stichworten gab es bereits einschlägige erste Recherchen.

Die alleinige Betrachtung des Nomadentums auf europäischen Straßen wird dem komplexen Thema sozialen Ungleichgewichts in Europa nicht umfassend gerecht.

Obwohl es kaum nachvollziehbar ist, ist der Lebensstil der osteuropäischen Fahrer tatsächlich in vielen Fällen genau so gewollt.
Eigene Versuche, den Familien Wohnung und Arbeit in Deutschland anzubieten, einhergehend mit Bezahlung nach deutschem Model, waren nicht interessant.
Die Familien wollten keinesfalls umsiedeln, die Fahrer keine Kosten für vernünftige Unterkünfte akzeptieren, um das verdiente Geld vollumfänglich in die Heimatländer zu schicken.
Unser Unternehmen hat diese Versuche beendet, da es hier nicht zu einem Konsens gekommen ist.


Die Liberalisierung des Transportmarktes in den frühen 90er-Jahren, dem großen Vorbild der Nordamerikaner folgend , hat zu einer grundlegenden Umwälzung in der Branche geführt, in dessen Folge sich neue Strukturen gebildet haben, dessen Verlängerung der Einsatz süd-osteuropäischer Flotten ist.

Das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard wurde auch in diesem Bereich den freien Marktkräften geopfert.

Die Folge ist ein beständiges Nachregeln der EU und ihrer Einzelstaaten, um Auswüchse im Transportbereich einzudämmen.

Der Erfolg ist nicht sichtbar, da getreu dem Gesetz des Marktes jede Einschränkung und jedes neue Gesetz auch die Kreativität der Marktteilnehmer herausfordert, dieses zu umgehen.

Es wäre naiv zu glauben, dass sich die angesprochenen Entwicklungen rückgängig machen ließen.

Jedoch wäre hier der Ansatz zu fragen, warum große Industrieunternehmen sich Compliance verordnen, jedoch die eigenen Einkaufs- und Logistikabteilungen Frachten akzeptieren oder sogar fordern, welche offensichtlich niemals ausreichen können, die beauftragten Unternehmen und auch die nachfolgenden Subunternehmen auskömmlich derart zu entlohnen, dass die geltenden Standards für Lohn, Arbeitsbedingungen und Gesetztestreue geboten werden können.

Man beschränkt sich hier bewußt auf die Entgegennahme einschlägiger Dokumente, in welchen die Einhaltung derselben versprochen wird.

Dies ist nicht nachvollziehbar, da unsere heutigen Kostenstrukturen derart transparent sind, dass jeder Verlader nachvollziehen könnte, dass die an den Erstauftragnehmer gezahlte Fracht nicht kostendeckend ist.

Wie soll es denn dann in der Reihe der Subunternehmer weiter unten in der Nahrungskette aussehen?

ähnliches gilt bei Beauftragung von Konzernspeditionen, welche sich in der Regel ebenfalls der Subunternehmer bedienen.

Auch wir arbeiten mit vertrauenswürdigen Unternehmen aus den Mitgliedstaaten der EU zusammen; nehmen jedoch für uns in Anspruch, zuverlässige und,gute Arbeit mit vernünftigem Personal auch ordnungsgemäß zu entlohnen.


Vielleicht sollte die gut gemeinte Berichterstattung über die schlechten Umstände auf den Straßen um die Frage erweitert werden, wieso große Unternehmen mit prall gefüllten Forderungen zur Compliance im gleichen Atemzug Frachten einkaufen, die deutlich machen, dass gegen alle Regeln verstoßen werden wird.



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